Spanien | Kanarische Inseln

Geologischer Überblick über die Kanarischen Inseln

Die Lage und Topografie:

Die Kanarischen Inseln liegen im Nordwesten Afrikas, am Rande des Kontinents und im Vorland des variszischen und alpinen mediterranen Orogens. Die sieben Hauptinseln des Archipels erstrecken sich zwischen 27°37′ (Punta Restinga auf Hierro) und 29°23′ nördlicher Breite (Insel Alegranza) sowie 13°20′ (Roque del Este) und 18°16′ westlicher Länge (Punta Orchilla auf Hierro) (vgl. Abb. 1). Die Inseln (beginnend mit Fuerteventura) befinden sich etwa 100 km vom afrikanischen Festland entfernt, bei einer Meerestiefe von rund 1000 m. Fuerteventura und Lanzarote sind durch eine 30–40 m tiefe Meerenge getrennt. In westlicher Richtung nimmt die Meerestiefe zu und erreicht um die zentralen Hauptinseln etwa 2500–3000 m. Im Westen der Hauptinseln fällt sie auf bis zu 4000 m ab. Zu den Hauptinseln zählen Teneriffa (2057 km²), Fuerteventura (1731 km²), Gran Canaria (1532 km²), Lanzarote (795 km²), La Palma (728 km²), Gomera (378 km²) und Hierro (277 km²) (Medwenitsch, 1971).