Unser Ziel: Die Spiegelung des Matterhorns im Stelliesee am Rothorn!

Domi und ich waren voller Vorfreude auf dieses Abenteuer. Perfekt vorbereitet mit Zelt, Schlafsack und Rucksack machten wir uns am Vatertag auf in Richtung Zermatt, obwohl die Vorzeichen nicht ganz so gut standen: Für Freitag war leider Regen und ein bißchen Schneefall angesagt. Bei der Ankunft in Zermatt hatten wir aber dann auch viel Sonne und 25 Grad. Also gings zuerst mal mit der Gornergratbahn auf 3000 m. Dann wieder runter auf auf dem “Weg der Stille” zum Grünsee und dann weiter zum Grindjisee unserem ersten Übernachtungspunkt. Von da am nächsten Tag dann rauf zum Stellisee. So war der Plan…

Aber aus manchen Plänen wird leider nichts… Aufgrund der Schneelage entschlossen wir uns, schon an der Riffelalp auszusteigen und statt abzusteigen, lieber aufzusteigen….
Also machten wir uns mit unserem “leichten Gepäck” (so ca. 20kg) darauf zum Grindjisee auf 2348 Meter aufzusteigen. Ein Zeltplatz war dann auch gleich gefunden und wir machten uns daran die ersten Bilder zu machen. Und während wir noch am fotografieren waren, zogen schon die ersten Wolken auf… Das Wetter wurde immer besser und ich wachte irgendwann in der Nacht auf, weil ich mich fragte, was ist da so hell? Ein Gewitter in den Bergen macht aber gar nicht so viel Spass!

Am Nächsten Morgen wachte Domi vor mir auf und stand noch bei Regen auf, ich eine viertelstunde später bei Schneefall. Jetzt hieß es also schnell werden. Sachen zusammengepackt und hoch zum Stellisee. Dort wurden wir nun vollends eingeschneit und es fielen so ca 40 cm Neuschnee… und es war Kalt! Uns stand ein langer Tag mit nichtstun und frieren bevor! Die Sicht lag bei unter 50 Meter und wieder absteigen war zu gefährlich, also mussten wir dort oben ausharren…

Am nächsten Morgen gegen 5 wurde es dann endlich besser und wir machten uns auf unser eigentliches Projektziel umszusetzen. Tags zuvor bot der See noch ein wunderschönes Bild… ein Paar Eisschollen trieben rum, spiegelglattes Wasser, Perfekt, wenn die Sicht mitgespielt hätte! Aber an diesem Morgen war er dann komplett zugeschneit, und es war nichts mit der Spiegelung, aber die Landschaft hatte jetzt so ihren besonderen Reiz!

Fazit: Ziel nicht erreicht, aber der Weg ist das Ziel, wir hatten eine “coole” Zeit da oben, und gelohnt hatte es sicher auf jeden Fall. Und ich werde halt einfach nocheinmal hin müssen, was ja gar nicht verkehrt ist, den das Panaroma da ist ein Traum. Das nächstemal halt im Sommer ohne Zelt und Schlafsack und wenn im Wetterbericht nichts von Schnee und Regen steht 😀

Viel Spass mit den Bildern!