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So entstand das 3D-Modell von Schrobenhausen
Grundlage des Modells ist eine systematische Befliegung der Stadt mit der Drohne. Dafür habe ich Schrobenhausen in sieben Teilbereiche aufgeteilt und jeden Bereich vorab in der Flugplanungssoftware Dronelink geplant. An drei Flugtagen entstanden so insgesamt 4.985 Luftbilder mit gleichmäßiger Überlappung, senkrecht und schräg aufgenommen, damit Dächer und Fassaden gleichermaßen erfasst sind.
Photogrammetrie mit Agisoft Metashape
In Agisoft Metashape wurden die Aufnahmen zunächst zueinander ausgerichtet. Aus den Bildern berechnet die Software die Position jeder Kamera und daraus Tiefenkarten. Daraus entsteht ein Polygonnetz der gesamten Altstadt, das anschließend mit den Originalfotos texturiert wird. Die reine Rechenzeit lag bei über vier Tagen.
Detailfotos von der Straße
Was aus der Luft kaum zu erkennen ist, also Eingänge, Portale und Fassadendetails, habe ich zusätzlich vom Boden aus fotografiert. Die Bilder in der Galerie unten dokumentieren die wichtigsten Gebäude der Altstadt und gehen als Dokumentation an das Stadtarchiv.
Vom 3D-Modell zur Bronze
Das photogrammetrische Modell war eine Arbeitsgrundlage für das neue Stadtmodell Schrobenhausen aus Bronze, das seit Oktober 2026 am Lenbachplatz steht. Architekturmodellbauer Michael Leibl hat daraus im Maßstab 1:350 ein gießfähiges Modell ausgearbeitet.


















































































































